Uwe Wilhelm: 52 Wochen lang einen Roman lebendig erleben

Kurze Beschreibung des Unternehmens/Akteurs

Der Autor Uwe Wilhelm (ich) und „Die Hölle Development AG“ haben in Kooperation mit dem Blanvalet Verlag eine umfangreiche und innovative Marketingkampagne gestartet, die die Grenzen zwischen Roman und Facebook überwinden will, indem wichtige Romanfiguren in beiden Medien interaktiv agieren.

Beschreibung der Maßnahme

Die Maßnahme besteht aus 52 Videos, die ab der Veröffentlichung des Romans „Die 7 Farben des Blutes“ einmal wöchentlich auf Facebook gepostet werden. Nach den 52 Wochen wird im Juli 2018 der zweite Band der dreiteiligen Reihe erscheinen. In den 52 Videos haben wir drei Hauptfiguren aus dem Roman mit Schauspielern besetzt und geben ihnen ein „zweites Leben“ in einem anderen Medium. Die Figuren (Schauspieler) erzählen auf FB von Ereignissen und Erlebnissen, die in dem Roman keine Erwähnung finden. Sie lassen den User / Leser an ihrem privaten Leben, an ihren Gedanken, Problemen und Sehnsüchten teilhaben. Diese Berichte überschreiten deutlich die Grenzen des Romans „Die 7 Farben des Blutes“ und lassen einen Kosmos entstehen, in dem die FB-Figuren Videos und Mitteilungen von Dritten liken und teilen werden. Sie werden ab dem 20. Video sogar mit dem Autor ins Gespräch treten und ihre Rollen in dem Roman hinterfragen. Im Laufe der 52 Wochen werden sich die Figuren in den Videos somit mehr und mehr über ihre festen Rollen im Roman hinaus entwickeln und eine Eigenständigkeit finden, die nicht zwangsläufig mit den Roman-Figuren kongruent bleibt.

Durch die Videos und die fortwährende Präsenz auf Facebook soll einerseits ein konstanter Kontakt der User mit den Figuren auf- und ausgebaut werden. Leser des Romans können sehen, welche Wege die Romanfiguren zusätzlich beschreiten. User, die den Roman bisher noch nicht kennen, werden andrerseits durch die Videos auf die Bücher hingewiesen. Wir erhoffen uns dadurch eine stärkere Bindung der LeserInnen an die Romanreihe, und wollen durch dieses Experiment spielerisch die Grenze des klassischen Romans erweitern.

Inwiefern ist/war die Maßnahme erfolgreich oder neuartig?

Soweit uns bekannt ist, wurde eine derartige innovative Maßnahme noch nicht gestartet. Videoaufrufe im vier- und fünfstelligen Bereich zeigen ein starkes Interesse an dieser Form der Erzählung.

Wer reicht den Vorschlag ein?

Uwe Wilhelm

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