Sandra Zabel möchte auch Lesefrischlingen die bunte Welt der Bücher erschließen

Sandra Zabel möchte auch Lesefrischlingen die bunte Welt der Bücher erschließenWer bist Du und worüber bloggst Du?

Mein Name ist Sandra, 30+ Mama, geboren in Bayern und seit einem halben Jahrzehnt im Osten Brandenburgs zuhause. Ich bin ein sehr kreativer, aber auch in sich gekehrter Mensch, bewege mich mehr hinter als vor der Kamera und mache auch beruflich was mit Fotos und Grafik. Musik wurde mir bereits in die Wiege gelegt: Ich habe jahrelang Instrumente gespielt, lege heute aber auch gerne einfach mal eine schöne CD von Mozart, Vivaldi, Händel & Co. in den Player. Die Klassik liegt mir dabei genauso am Herzen wie moderne Musik. Zum Bloggen kam ich über mein kreatives Hobby Scrapbooking, das dem einen oder anderen vielleicht etwas sagt. Übersetzt mit „Basteln mit Schnipseln“ ist Scrapbooking ein zeitaufwändiges, umfangreiches Hobby, dem ich heute nur noch sporadisch nachgehe. Heute schreibe ich lieber über Literatur, meine gelesenen Bücher und möchte mit meiner Kindernische vor allem Lesefrischlingen die bunte Welt der Bücher erschließen.

Wie lange bloggst du schon?

Die Büchernische wurde im Juli 2012 ins Leben gerufen, kurz nachdem mein Scrapblog vom Netz ging. Seitdem wurden meine Rezensionen immer ausführlicher, die Artikel länger und das Design viele Male neugestaltet. Viele Freunde 2.0 bereichern mittlerweile mein Blogleben und ich möchte das nicht mehr missen. Bloggen erweitert den Horizont ungemein!

Seit wann bist du bei den Iron Buchbloggern?

Zu den Ironbloggern kam ich zufällig, als ich nach einer längeren Blogpause mal wieder auf Karins Buchgefieder unterwegs war und ihre liebevollen Autoreninterviews und Rezensionen gelesen habe. Auf einmal sprang das Ironblogger-Logo in mein Auge und klickte mich neugierig auf diese Webseite. Ein kleiner Ansporn zum Bloggen? Immer her damit. Seit Februar 2014 bin ich mitten drin und musste bisher einmal in die Tasche greifen, um ein 1€-Stück hervorzuholen. Ich bin also bisher fleißig gewesen und ehrlich gesagt ein wenig stolz darauf. Ich habe eine Pause von Oktober 2013 bis Februar 2014 hinter mir, weil privat einfach zuviel Tumult herrschte (und herrscht) und nun freue ich mich einfach darüber, Teil dieser wirklich sympathischen Gemeinschaft zu sein, die sich gegenseitig zu motivieren weiß. Und mir und meinem Blog dazu verhilft, wieder lebendiger und farbenfroher zu sein. Danke dafür!

Welche Software und Werkzeuge nutzt Du für das Bloggen?

Ich blogge mit WordPress und habe seit knapp 1,5 Jahren eine selbstgehostete Domain. WordPress.com schränkte meine Möglichkeiten zu sehr ein, daher wechselte ich rasch und bin bis heute sehr zufrieden.
Zur Illustration der Artikel verwende ich unter anderem Adobe Photoshop zusammen mit meinem Wacom Grafiktablett, Adobe Aftereffects für den besonderen Touch, mein Smartphone für Instagram (I love it!) und gerne auch Zeichenstift & Papier für die ersten Skizzen. Die Fotos entstehen mit meinem Goldstück von Spiegelreflexkamera, der Canon EOS 7D.

Was war der größte Fehler, den Du beim Bloggen gemacht hast?

Als ich meine eigene Domain aktivierte, brachte ich schon ein paar Vorkenntnisse mit. Meine erste Webseite, die jemals im Internet online war, wäre heute etwa 15 Jahre alt. Meine Kenntnisse von Html, CSS & Co. reichten mittlerweile nicht mehr aus, so dass WordPress einfach die schnellste, bequemste Art war, eine neue Webpräsenz zu gestalten. Die Einrichtung war für mich kein Problem, das Individualisieren mit Logos, Banner, etc. klappte zunächst nicht ganz so gut. Etwas demotivierend war zu Beginn auch das fehlende Feedback, Geduld ist da nicht unbedingt meine Stärke. Doch ich lernte schnell, dass meine eigene Freude am Bloggen sich auch in den Artikeln niederschlug und so ließen die ersten Kommentare nicht lange auf sich warten.

Was ist ein Problem, für das Du eine Lösung suchst?

Das würde ausufern. Bezogen auf die Literatur stelle ich mir jedoch nur eine Frage: Woher nehme ich noch mehr Zeit, um zu lesen, zu bloggen und kreativ zu sein? Warum hat ein Tag nur 24 Stunden? Bezogen auf meinen Blog stelle ich mir die Frage, wie lange mir mein derzeitiges Blogkleidchen wohl noch gefallen wird.

Welche Blogs/Blogger liest Du besonders gern und warum?

Ich habe sehr viele Blogs in meinem Feedreader, da fällt es oft schwer, von Lieblingsblogs zu sprechen. „Primeballerinas Books“ besuche ich sehr oft und gerne, weil ich ihre Artikel, deren Titel oft Literatur mit ihrem Hobby Tanzen verbinden, sehr gerne lese und unser Buchgeschmack sich sehr oft überschneidet. Katharinas „Textverliebt“ mag ich nicht nur wegen seiner geschmackvollen Optik, sondern auch weil ich ihre literarische Vielfalt und ihren Ideenreichtum sehr schätze. Petzis „Die Liebe zu den Büchern“ sorgt regelmäßig für neue Wunschbücher und macht mit ihren tollen Instagramfotos viel Appetit auf Literatur & gutes Essen. Auch das „Bücherkaffee“ von Alexandra und Aygen wird von mir sehr oft besucht, die beiden haben einen auch optisch ansprechenden Blog mit vielen, tollen Buchtipps querbeet durch die Literaturvielfalt. Außerdem bin ich ein innigster Fan von Kaffee! Spreche mich morgens nie vor dem ersten Kaffee an! Gefährliches Wagnis 🙂

In den letzten Wochen verfolge ich übrigens mit viel Begeisterung den Gemeinschaftsblog „Geschichten vom Bürgersteig“, geschrieben von Kinder- und Jugendbuchautor Rüdiger Bertram, Kinderbuchautor Kai Lüftner und Roman- und Kinderbuchautorin Antje Herden. Ich könnte noch viele, weitere tolle Blogs aufzählen, doch das würde den Rahmen sprengen. Ich bräuchte deutlich mehr Zeit am Tag, um allen die ihnen zustehende Aufmerksamkeit widmen zu können. Womit wir wieder bei Problemlösungen wären. 😉

Wo finden wir Dich im Internet?

Ich bin vielfach vernetzt: Neben meinem Blog Büchernische findet man mich bei TwitterFacebook und Tumblr. Socialreading steht bei mir auch auf dem Plan, wer möchte, kann also gerne mein Profil bei Lovelybooks und Goodreads besuchen. Und wer Fotos liebt, findet mich gern und oft bei Instagram.

Vielen Dank für Deine Zeit und weiterhin viel Spaß beim Bloggen!

Bildquelle: Sandra Zabel


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