Katja Schönherr: Ich bin Journalistin — und jetzt auch Schriftstellerin

Die folgenden sechs Fragen unserer Interviewreihe werden seit 2009 regelmäßig von interessanten Menschen beantwortet, die „was mit Büchern“ bzw. Publishing machen, und hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf Buchmenschen und Publisher lenken und die zum anderen Veränderungen und Herausforderungen in den unterschiedlichsten Bereichen des Publishing sichtbar werden lassen. Unser Ziel damit ist es, die Menschen noch enger in den Kontakt und Austausch zu bringen.

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern bzw. mit Publishing?

Katja Schönherr

Was ich mit Büchern mache: in erster Linie lesen. Als Rezensentin bespreche ich regelmäßig Neuerscheinungen in „Bücher am Sonntag“, der Buch-Beilage der „NZZ am Sonntag“. Parallel zu meiner Arbeit als freie Journalistin habe ich selbst zwei Bücher geschrieben. Vor einigen Jahren kam der Ratgeber „18! Was du darfst, was du musst, was du kannst“ (Eichborn) auf den Markt. Und soeben ist mein Debütroman im Arche-Literaturverlag erschienen. Er heißt „Marta und Arthur“.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Idealerweise so: Morgens von 7 bis 8 Uhr Zeitung lesen und nebenher frühstücken. Ab 8:05 Uhr am nächsten Roman arbeiten und aufhören, wenn vier Seiten geschrieben sind. Je früher ich dieses Pensum absolviert hätte, desto früher hätte ich „frei“.

Die Realität sieht aber so aus, dass ich immer am Jonglieren bin zwischen journalistischer Arbeit und dem literarischen Schreiben. Die freie Zeit für Letzteres muss ich mir verdienen, indem ich Artikel verkaufe, Kunden akquiriere etc. Größtenteils sitze ich am Schreibtisch. Aber ich sitze auch sehr gerne.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Weil ich eine Familie habe, bleibt mir weniger Zeit zum Arbeiten als früher. Das hat mich deutlich effizienter gemacht.

Was ist ein Problem, für das Sie eine Lösung suchen?

Meine Katzenhaarallergie. Und die Frage: Wie finde ich das Thema eines nächsten Romans? Darum kreisen meine Gedanken gerade.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren? Welche Art von Kontakten wäre hilfreich?

Ich lese gerne aus meinem Roman. Über Kontakte zu Buchändlerinnen und Buchhändlern oder sonstigen Organisatorinnen und Organisatoren von Literaturveranstaltungen würde ich mich also freuen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Hier gibt’s ein paar Infos zu meinem Buch. Auf Twitter findet man mich hier, auf Facebook hier.

 

Foto: (c) Suzanne Schwiertz

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