Isabella Caldart: Ich betreue die Social-Media-Kanäle des Deutschen Buchpreises und mache auch sonst Vielwörterei

Die folgenden sechs Fragen unserer Interviewreihe werden seit 2009 regelmäßig von interessanten Menschen beantwortet, die „was mit Büchern“ bzw. Publishing machen, und hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf Buchmenschen und Publisher lenken und die zum anderen Veränderungen und Herausforderungen in den unterschiedlichsten Bereichen des Publishing sichtbar werden lassen. Unser Ziel damit ist es, die Menschen noch enger in den Kontakt und Austausch zu bringen.

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern bzw. mit Publishing?

Eine doppelte Frage, von der ich den ersten Teil mit wenigen Wörtern, den zweiten mit längeren Erklärungen beantworten muss: Ich bin Isabella Caldart. Was ich mache, bezeichne ich an anderer Stelle als „Vielwörterei“ – ich betreue sämtliche Social-Media-Accounts des Deutschen Buchpreises, derzeit auch Instagram des Tropen Verlags, arbeite als Journalistin und Kritikerin (unter anderem für das Börsenblatt, tip Berlin, Missy Magazine und die taz), blogge seit gut drei Jahren über Literatur, und bin zudem Lektorin und Korrektorin (so zum Beispiel für das Magazin der Büchergilde Gutenberg). Seit einem Jahr arbeite ich aktiv als Literaturvermittlerin: Ich habe bereits an mehreren Universitäten und Goethe-Instituten über deutschsprachige Literatur gesprochen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Diese Frage beantworte ich so, wie es die meisten Freiberufler*innen tun werden: Den gibt es nicht. Ich arbeite viel abends und am Wochenende, was mich nach zwölf Jahren als Kellnerin aber nicht weiter stört. Ein typischer Arbeitstag? Nun, der beginnt selten vor 11 Uhr. Diese Freiheit nehme ich mir raus.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Sie ist mehr geworden (worunter der Blog wiederrum leidet), und das ist gut so. Durch die Literaturvermittlung kam auch ein Feld hinzu, von dem mir früher gar nicht bewusst war, dass es das überhaupt gibt. Und jetzt suche ich nach neuen Herausforderungen, würde sehr gerne mehr moderieren und eventuell hin und wieder im Radio zu hören sein.

Was ist ein Problem, für das Sie eine Lösung suchen?

Meine Buchhaltung. Katastrophe.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren? Welche Art von Kontakten wäre hilfreich?

Oh, über Aufträge im Kulturbereich freue ich mich immer. Ich habe, was Literatur betrifft, einen leichten (aber nicht ausschließlichen) Fokus auf spanischen, baskischen, katalanischen, lateinamerikanischen und US-amerikanischen Romanen, und schreibe inzwischen auch Filmrezensionen, was ich zukünftig ausbauen möchte. Im journalistischen Bereich interessieren mich Themen wie Stadtentwicklung/Gentrifizierung, LGBTQ, Feminismus und Kultur. Und, wie ich weiter oben schon sagte: Ich würde gerne (junge) deutschsprachige Autor*innen in informellem Rahmen moderieren und mich in Richtung Radio entwickeln.

Wo finden wir Sie im Internet?

Mein Portfolio unter www.isabellacaldart.de, mein Blog, der wie gehabt ein wenig schleift, unter www.novellieren.com, neuerdings empfehle ich unter dem Namen novellieren auf YouTube auch Bücher, die für Deutschlernende geeignet sind. Wer sich für Instagram interessiert, hier entlang bitte: www.instagram.com/isipeazy. Und sonst weiß Google doch einiges über mich – mein Name ist ziemlich unverwechselbar.

 

Fotos: (c) privat

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