Tobias Wißmann: Ich arbeite am mediacampus frankfurt mit Menschen, die was mit Büchern machen

Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Tobias Wißmann Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Tobias Wißmann und arbeite am mediacampus frankfurt, d.h. dass ich weniger mit Büchern und mehr mit Menschen, die was mit Büchern machen, arbeite. Der mediacampus bietet ja ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot, ich habe also mit Menschen aus allen Bereichen der Buchbranche zu tun und das ist auch der besondere Reiz an der Sache. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit allen Spielarten der Digitalisierung in der Branche, vom eBook über eCommerce bis hin zu Social Media, aber auch mit den klassischen Buchhandelsthemen wie der Bibliographie. Da wir auch regelmäßig die unterschiedlichsten Veranstaltungen auf dem mediacampus haben, gehören natürlich auch die Autoren noch in die Liste der Menschen, die was mich Büchern machen, mit denen ich zu tun habe.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Den typischen Arbeitstag gibt es zum Glück nicht, des hängt ganz davon ab, was an dem Tag schwerpunktmäßig anliegt, also Unterricht und Seminare, die ja auch irgendwann vorbereitet werden müssen. Daneben gibt es aber auch viele organisatorische Dinge in den unterschiedlichen Bereichen des mediacampus zu tun. Das Erste an jedem Tag ist aber der Blick ins eMail-Postfach, das ist immer so, egal ob ich dann den ganzen Tag unterwegs bin, oder das Büro nicht mehr verlasse. Auch wenn es diesen typischen Anfang eines Tages gibt, hat der Tag allerdings kein typisches Ende. Da wir ja viele Veranstaltungen auf dem Campus haben, enden meine Arbeitstage auch regelmäßig mit Veranstaltungen, bei denen wir Autoren und/oder Verlagsmitarbeiter zu Gast haben. Ein absolutes Highlight in meinen Job.

Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?

In der Zeit, in der ich den Job jetzt mache, hat sich mein Aufgabengebiet deutlich verändert, daher ist es schwer zu sagen, warum sich Dinge geändert haben.

Ich habe aber auf jeden Fall das Gefühl, dass auch in nur 2,5 Jahren eine deutlich höhere Bereitschaft in dieser Branche Einzug gehalten hat, sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Nicht nur gezwungenermaßen, sondern auch voller Begeisterung. Diese Bereitschaft hat sich nicht unbedingt früh eingestellt, aber auch nicht zu spät.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ich hoffe, dass ich nicht so häufig mit typischen Problemen konfrontiert bin oder dass ich dann zumindest auch eine typische Lösung parat habe. Das typischste Problem, dass mit begegnet ist, wohl eine gewisse Skepsis gegenüber “meinen” Themen, übrigens längst nicht nur aus dem Bereich der Digitalisierung. Dafür gibt es aber auch die entsprechende Lösung, nämlich das Ganze mit Begeisterung rüberbringen, dass macht dann nicht nur mir Spaß, sondern hoffentlich auch allen anderen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Am besten sucht Ihr einmal da, wo Ihr eh seit, vielleicht bin ich da ja auch.

Am häufigsten bei Twitter

Gern auch auf App.net und Flattr

Und zumindest regelmäßg hier:

XING, LinkedIn, Facebook, Google+, Pinterest, Foursquare und Readmill.

Und zu guter Letzt unter www.tobiaswissmann.de

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: (c) eBookCamp


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