Juli Zeh: Der Zeitanteil, den ich aufs “echte” Schreiben verwenden kann, sinkt von Jahr zu Jahr

Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Juli Zeh Wer sind Sie …

… eine Schriftstellerin …

… und was machen Sie mit Büchern?

Lesen oder schreiben. Manchmal beides.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Fluch und Segen meines Berufs ist, dass es keine typischen Tage gibt. Meine Tätigkeiten sind so vielfältig und unregelmäßig, dass die Abläufe täglich neu erfunden werden müssen.

Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?

Der Zeitanteil, den ich aufs “echte” Schreiben (= Romane) verwenden kann, sinkt von Jahr zu Jahr. Was anwächst, sind Kommunikation, Veranstaltungsreisen, Pressearbeit, Selbstverwaltung, Auftragsarbeiten.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ich würde gern eine Menge Dinge delegieren, aber ich weiß nicht, an wen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Z.B. www.juli-zeh.de oder bei Facebook.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Mariusz Kubik (CC-Lizenz BY-SA)

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