Günter Keil: Ich bin Journalist, Moderator und Literaturblogger

Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Günter Keil Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Günter Keil. Ich bin Journalist, Moderator und Literaturblogger. Ich rezensiere aktuelle Belletristik, interviewe Bestsellerautoren und moderiere Lesungen. Meine Auftraggeber sind Printmedien (u.a. Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel, Münchner Feuilleton) sowie Verlage (u.a. Goldmann, Heyne, Droemer, dtv). In meinem Blog schreibe ich aktuell über das, was ich bei meiner Arbeit erlebe.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Die Entfernung von meinem Schlafzimmer und meiner Küche ins Büro beträgt nur zwei Meter – das ist gefährlich. Also:

  • Vormittags: neue Ideen sammeln, Texte schreiben, Angebote an Redaktionen mailen, Termine klären, Interviews und Lesungsmoderationen vorbereiten, recherchieren, bloggen.
  • Mittags: Pause, Sport, Essen, Luft, Leben, Freunde.
  • Nachmittags: Bei Redaktionen nachhaken, Akquise vorantreiben, Verlagsprogramme durchstöbern. Und auch dann wieder: neue Ideen sammeln, Texte schreiben, Termine klären, recherchieren, bloggen. Manchmal läuft auch alles parallel – typisch freiberuflich eben.
  • Abends: siehe mittags.

Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?

Positiv: Neue Möglichkeiten (Blog!), bessere Kontakte, gewachsene Verbindungen zu Auftraggebern, schnellere & leichtere Kommunikation.

Negativ: Niedrigere Honorare, verringerter Platz für Literatur in Printmedien, noch mehr Belletristik-Neuerscheinungen, rund-um-die-Uhr-Kommunikation.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Wie kann ich gleichzeitig ein Skype-Interview führen, eine Rezension zu Ende schreiben, drei Textangebote rausschicken, ein Telefonat auf dem Festnetz und eines am Handy führen, und dabei ganz entspannt-buddhistisch lächeln?

Wo finden wir Sie im Internet?

Homepage: http://www.guenterkeil.de
Blog: http://guenterkeil.wordpress.com

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Günter Keil


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