Roman Kaupert: Seit 1946 erscheint jedes Jahr KAUPERTS Straßenführer durch Berlin

Roman Kaupert
Roman Kaupert

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Roman Kaupert, der Enkel von Dr. Walter Kaupert. Der Kaupertverlag, wie er damals hieß, war nach 1945 der größte Adressbuchverlag in Berlin. Seit 1946 erscheint jedes Jahr KAUPERTS Straßenführer durch Berlin, viele weitere Verzeichnisse und Publikationen sind später hinzu gekommen.

Nach dem frühen Tod meines Großvaters war der Verlag lange Zeit nicht mehr im Besitz der Familie. Als sich 2007 die Möglichkeit bot, die Titelrechte zu erwerben, zögerte ich nicht lange und gründete die kaupert media gmbh. Seitdem bin ich als diplomierter Politikwissenschaftler nicht nur Unternehmer und Marketing-Spezialist, sondern auch Verleger.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Ehrlich gesagt: gar nicht. Da ich erst seit 2007 „was mit Büchern mache“, war ich von Anfang an mit digitalen Medien konfrontiert, es hat die Arbeit nicht verändert, sondern war einfach gegebener Bestandteil der Arbeit.

Vielleicht fällt es meinem Team und mir deshalb auch leichter, digitale Medien und einen klassischen Verlag in Einklang zu bringen.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ein übervoller Terminkalender.

Wo finden wir Sie im Internet?

KAUPERTS Straßenführer durch Berlin
http://berlin.kauperts.de
http://facebook.com/kauperts

KAUPERTS Klub der Berlin-Beweger
http://berlinbeweger.de
http://facebook.com/berlinbeweger

Bildquelle: kaupert media gmbh
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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen.


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