Linda Koeberl: Die Liebe zu vergangenen Epochen und fremden Welten wird immer ein Teil von mir sein

Linda Koeberl
Linda Koeberl

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Linda Koeberl, geboren 1969 in Österreich, wo ich auch heute noch mit meinem Mann und meiner Tochter lebe. Neben meinem Beruf als Bürokauffrau, absolvierte ich ein Fernstudium für Belletristik und Kinder- und Jugendliteratur. Seit April 2010 bin ich Mitglied bei DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -autorinnen.

Bisher veröffentlichte ich meine Kurzgeschichten in diversen Anthologien, Literaturzeitschriften und eBooks – beispielsweise in „Das Herz der Dunkelheit“ (Peenae-Phantastik-Wettbewerb), „Schattenversuchungen“, Bd.1 und „Höllische Weihnachten“, Bd.2 der Reihe ARS AMORIS unter der Herausgabe von Alisha Bionda im Sieben Verlag. Im April 2010 ist in dieser Reihe mein Debüt, der Dark Romance-Erotikroman „Blutfesseln“ erschienen.

Schreibe ich nicht, so lese ich Bücher, unternehme etwas mit meiner Familie, sehe mir Filme an oder begebe mich auf Kulturreisen – wobei ich an Schottland mein Herz verloren habe. Doch was immer ich auch tue, die Liebe zu vergangenen Epochen, fremden Welten und dunkler Romantik wird immer ein Teil von mir sein.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Ohne das Internet könnte ich mir das Schreiben nicht vorstellen. Zum einen erleichtert es die Recherche. Man muss nicht unbedingt vor Ort sein, um ein Setting zu schaffen und es erspart so manchen Besuch in diversen Bibliotheken. Außerdem vereinfacht es die Werbung, für die man als Autor eines Kleinverlages größtenteils selbst verantwortlich ist. Plattformen wie Facebook, MySpace, Xing, aber auch Foren und Portale sind neben einer eigenen Homepage sehr hilfreich. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kontakte, die man über das Internet knüpfen kann. Aus ihnen sind Autorenverträge, aber auch wertvolle Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Das größte Problem ist, dass ich zu wenig Zeit habe. „Böse Zungen“ behaupten zwar, da ich nur teilzeitbeschäftigt bin, dürfe ich mich nicht beschweren, aber ich möchte weder meine Familie, noch meine Freunde vernachlässigen. Schließlich sind sie es, die mir Kraft für meine Projekte geben. Abgesehen davon, ist es manchmal wirklich harte Arbeit. Nämlich dann, wenn man in einer Szene feststeckt oder die Worte einfach nicht fließen wollen. Dann würde ich gerne ein gutes Buch lesen, mich richtig in die Geschichte fallen lassen, alles um mich herum ausblenden. Leider kann ich mir dafür gerade Mal im Bus oder kurz vom Einschlafen ein paar Augenblicke dafür abknapsen. Aber wie hat eine Freundin mal so treffend formuliert? Lesen oder gelesen werden, das ist hier die Frage.

Wo finden wir Sie im Internet?

Auf meiner Autorenhomepage: http://www.lindakoeberl.at
Auf Facebook: http://www.facebook.com/lindakoeberl
Auf MySpace: http://www.myspace.com/lindakoeberl
Auf Xing: http://www.xing.com/profile/Linda_Koeberl
Auf DeLiA: http://www.delia-online.de/html/mitglieder_koeberl_linda.html

Bildquelle: Linda Koeberl
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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen.


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