Barbara Aichinger: Ich schreibe Liebesgeschichten, weil genau das in meinem Kopf entsteht

Barbara Aichinger
Barbara Aichinger

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich, Barbara Aichinger, schreibe schon seit langem. Mein erstes Buch wurde im Februar veröffentlicht: der Liebesroman “Unmöglich!“. Mein zweiter Liebesroman erscheint im Juni: „Ab nun gehörst du mir“. Das dritte Buch ist in Arbeit und wird eine Fantasy-Liebesgeschichte.

Von Kindheit an habe ich romantische Geschichten im Kopf. Doch wie alles im Leben verging einiges an Zeit, bevor mir klar wurde, dass das Schreiben genau jenes Stils meine Berufung ist. Liebe zu verbreiten, den Leser in eine andere Welt zu entführen, gebrochenen Herzen Hoffnung zu vermitteln oder einfach nur Menschen aus dem Alltag heraus zu holen und ein paar unterhaltsame Stunden zu bescheren, das ist mein Anliegen.

Wie formt sich die Geschichte?

Ich habe die Ausbildung Silva Mind, das heißt, ich kann in wenigen Sekunden den Alphazustand erlangen. Die Silva-Methode ist ein von José Silva auf wissenschaftlicher Basis (Hirnwellenfunktion) entwickeltes Programm zur Erweiterung des Bewusstseins und zur Entspannung. Der Alphazustand ist ein Zustand, in dem man wach ist, die Gehirntätigkeit auf ca. 8 – 12 Hz heruntergeschraubt wird. Diesen Zustand haben wir ganz natürlich vor dem
Einschlafen und gleich nach dem Munterwerden. Durch die Ausbildung bei Silva Mind kann man diesen Zustand willentlich immer erreichen.

Ich versetze mich gezielt in diesen Zustand und lasse einfach entstehen. Dann schreibe ich und auch hier passieren eigenständige Dinge, denn im Schreiben bin ich meistens auch im Alphazustand. Mein Held in dem Roman, den ich gerade schreibe, entwickelt so manchmal ein Eigenleben. Ich lasse dies dann einfließen und lasse mich so von meinen Gedanken und den Gedanken meines Alphazustandes tragen. Dazu nehme ich die Charaktere hervor, die ich beobachte. Ich beobachte Charaktere auf der Straße, im Café – einfach überall – und speichere die Informationen ab. Die kommen dann gezielt zum Einsatz, wenn ich einen passenden Charakter dazu habe. Forme sie, nimm Teile von mehreren und erfinde eine neue Person. Dies entsteht einfach – wie ein Gedankenblitz. Besonders viele Einfälle habe ich in der freien Natur. Im Wald oder an besonders ruhigen und schönen Plätzen und beim Laufen in der freien Natur. Manchmal aber kommt einfach eine Idee, egal, wo ich bin, und ich weiß dann – genau die muss ich umsetzen.

Ich schreibe Liebesgeschichten, weil genau das in meinem Kopf entsteht. Schon immer! Ich hoffe, damit dem Leser ein paar schöne Stunden zu bescheren. Ein großer Wunsch dabei ist es: Singles, die einsam sind, die Hoffnung zu vermitteln, dass Liebe immer und überall möglich ist. Wenn mir das nur in einem Fall gelingt, ist es das Schönste auf Erden.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Ohne Internet würde die Vermarktung gleich Null sein. Ich benutze es, um meine Werke vorzustellen und zu vermarkten. Da meine Geschichten zur Gänze in den Weiten meines Kopfes entstehen, benötige ich keine oder kaum Recherchen. Wie in jedem Bereich der heutigen Zeit, ist auch hier das Internet nicht mehr weg zu denken.

In erster Linie präsentiere ich meine Werke auf meiner Homepage. Da ich und mein Mann seit 25 Jahren erfolgreich ein Gasthaus betreiben, habe ich hier die Möglichkeit und einen erweiterten Zugriff auf zukünftige Leser. Hier finde ich es wichtig zu verstehen, wie die großen Suchmaschinen funktionieren und dementsprechend Tags zu setzen, dass man so schnell als möglich gefunden wird. Am besten auf Seite 1.

Ich weiß, wie viele Besucher täglich auf meiner Homepage sind und ich weiß genau wann. Wichtig, um gezielte Werbung zu setzen, die ich in Form von Twitter auf der Homepage eingebaut habe. Facebook ist ein wichtiger Bestandteil meiner Werbung. Ich bin der Meinung, man darf diese Plattform nicht überschätzen, aber man sollte sie auf keinen Fall unterschätzen. Auch hier habe ich eine Fanseite eingerichtet, auf der ich werbe. Dazu kommt dann Twitter – diese Plattform ist nicht so europäisch zentriert und doch habe ich nette Kontakte und sicherlich den einen oder anderen Leser dort gefunden.

Für mich müssen jegliche Plattformen aber in erster Linie Spaß machen. Da ich viel am Computer sitze, bin ich oft in der Lage, etwas zu posten und damit ständig präsent. Und mit Spaß an eine Sache heranzugehen, wirkt automatisch und macht authentisch und damit glaubhaft.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Das Problem ist: Wie und durch was wird der Leser gerade auf mein Werk aufmerksam? Wie kommt mein Buch in den Buchladen? Das sind Fragen die sich ein noch unbekannter Autor stellen muss. Dabei darf er aber nicht die Visualisierung seines Wunsches außer Acht lassen. Das heißt, sich nicht von der Vorstellungskraft, die einen antrieb zu schreiben, abbringen zu lassen. Negative Einflüsse wegstecken und sich nicht in seiner Kreativität beeinflussen lassen.

Wo finden wir Sie im Internet?

www.barbara-aichinger.at, www.aavaa.de, www.facebook.com/pages/Barbara-Aichinger/241879843786, www.twitter.com/aiba9
und demnächst bei www.novumverlag.at

Das Buch „Unmöglich!“ gibt es in allen Internetportalen wie Amazon, Thalia, Buch.de, Bol.de, Buecher.de, sowie als E-Book bei beam-ebooks.de

Meinen Buchtrailer auf youtube finden sie unter http://www.youtube.com/watch?v=gmyhdhED814

Bildquelle: Barbara Aichinger
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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen.


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