Charlotte Schaefer: Autorenportale sind sehr hilfreich, wenn man neu in der Szene ist

Charlotte Schaefer: Autorenportale sind sehr hilfreich, wenn man neu in der Szene istWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Charlotte Schaefer, Autorin des All-Age-Vampirromans „Cedars Hollow“, erschienen 2009 im Sieben-Verlag. Der Roman ist in sich abgeschlossen, ich könnte mir aber durchaus vorstellen, irgendwann einmal wieder in die Welt der Hauptfiguren Corvus und Hazel zurückzukehren.

Zur Zeit arbeite ich an zwei Romanprojekten, die mir sehr am Herzen liegen, einem Urban Fantasy-Roman mit dem Arbeitstitel „Das Spiegelbild“ und einem Roman im Genre Fantasy Romance. Neben der Fantasy schreibe ich aber gerne auch in anderen Genres und probiere viel Neues aus.

Ich schreibe bereits seit meiner Kindheit, wobei Fantasy-Geschichten schon immer einen besonderen Reiz auf mich ausübten. Auch heute noch bin ich beeindruckt von Geschichten wie „Dracula“ oder „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“. Ich entdecke aber auch gerne andere Genres, bin beispielsweise ein großer Fan von Bret Easton Ellis.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Es vereinfacht vieles, ob es nun die Recherche für neue Romanprojekte betrifft oder eher darum geht, sich als Autor zu präsentieren. Eine eigene Website macht es zum Beispiel viel einfacher, mit Lesern in Kontakt zu treten. Auf Autorenportalen finden sich viele Tipps für angehende Schreiberlinge. Ich habe mich häufig in diesen Foren umgesehen, um dort Fragen zur Recherche zu stellen oder mir die Beiträge anderer Mitglieder zu Sprache und Stil anzusehen. So etwas ist schon sehr hilfreich, vor allem, wenn man neu in der Szene ist. Die Mitglieder auf solchen Portalen arbeiten meist eng zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Verwirklichung ihres Vorhabens, ein eigenes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Das ist, finde ich, eine tolle Entwicklung, die ohne die digitalen Medien nicht möglich wäre. Und auch die Verlagssuche gestaltet sich über das Internet einfacher, was mir sehr geholfen und mich ermutigt hat, als ich mich noch nicht intensiv damit beschäftigt hatte.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ich leide an akutem Zeitmangel, denn ich studiere Germanistik und Skandinavistik in Freiburg, so dass sich während des Semesters nur wenige Lücken auftun, in denen ich mich dem Schreiben widmen kann. Also verlege ich das meistens auf die (glücklicherweise langen!) Semesterferien, in denen ich mich voll und ganz auf meine Projekte konzentrieren kann.

Wo finden wir Sie im Internet?

Auf meiner Autorenhomepage www.charlotteschaefer.net.

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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen.


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