Jürgen Brück: Zum Bücherschreiben bin ich eher zufällig gekommen

Jürgen Brück: Zum Bücherschreiben bin ich eher zufällig gekommenWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Jürgen Brück und mein Schreibtisch steht in Bonn (das Bild zeigt, wie mein Rechner mich täglich sieht). Seit Mitte der 1990er Jahre arbeite ich freier Journalist. Inhaltlich sind es vor allem naturwissenschaftliche und technische Themen, die mich umtreiben. Allerdings lasse ich mich bei der Wahl meiner Themen auch gerne von meiner Begeisterung für die Rockmusik und Literatur leiten.

Zum Bücherschreiben bin ich eher zufällig gekommen (einmal davon abgesehen, dass ich schon als begeistert lesendes Kind den Wunsch hatte, auch selber ein Buch zu schreiben). Über die Jobbörse eines Journalisten-Portals suchte ein Verlag einen Autor, der physikalische Themen für Laien verständlich aufarbeiten kann. Ich bekam den Zuschlag und sah mich daraufhin mit der Aufgabe konfrontiert, die Grundzüge der Quantenphysik allgemein verständlich darzustellen. Das klappte nicht nur recht gut, sondern machte auch großen Spaß. Von diesem Zeitpunkt an folgte ein Buchprojekt dem Nächsten – mittlerweile kann ich auf die bereits recht stolze Liste von 27 Veröffentlichungen (incl. der Bücher, an denen ich als Co-Autor mitgeschrieben habe) verweisen. Und es macht noch immer Spaß!

Bislang habe ich mich lediglich im Sachbuch-Sektor herumgetrieben, allerdings bin ich mir sicher, dass ich früher oder später auch in Sachen Belletristik aktiv werden möchte. Und dann brauche ich einen netten Verlag, der die Manuskripte auch veröffentlichen möchte …

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Ich bin – zumindest was meine schreibende Tätigkeit angeht – quasi mit dem Internet groß geworden. Daher war ein Teil meiner Arbeit schon immer stark mit dem WWW verbunden. Auch, wenn ich mich immer wieder in den Bonner Unibibliothek herumtreibe, findet die wichtigste Recherche für meine Bücher im Netz statt.

Natürlich geht auch ein großer Teil der Kommunikation auf elektronischem Wege vonstatten. Ich bin froh, dass ich meine Manuskripte per Mail an die Verlage senden kann und dann zeitnah Kommentare oder Ergänzungswünsche erhalte. In diesem Zusammenhang erwarte ich mit Spannung eine erste Zusammenarbeit via Google Wave. Ich könnte mir vorstellen, dass die Erarbeitung von Gliederungen etc. mit diesem Tool sehr effizient zu erledigen ist.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Trotz der guten Recherche- und Kommunikationsmöglichkeiten fällt es bisweilen schwer, in einem Verlag den richtigen Ansprechpartner zu finden. Da helfen dann auch die Internetauftritte der Verlage häufig nicht weiter. Es ist natürlich verständlich, dass die Lektoren nicht mit noch mehr unaufgeforderten Manuskripten konfrontiert werden möchten, für professionelle Autoren ist es jedoch manchmal ärgerlich, mit einem spannenden Thema nicht einmal bis zur geeigneten Stelle vordringen zu können. Außerdem ist es natürlich immer wieder ein wenig unbefriedigend, überhaupt kein Feedback zu bekommen. Ansonsten bin ich natürlich immer auf der Suche nach Verlagen, die gute Arbeit fair bezahlen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Auf meiner eigenen Homepage unter http://www.juergen-brueck.de kann jeder Interessierte eine Menge über meinen Werdegang und meine Referenzen erfahren. Dort gibt es natürlich auch eine Liste meiner Buchveröffentlichungen. Ähnliche Infos finden sich auf meinem XING-Profil unter https://www.xing.com/profile/Juergen_Brueck. Wer schließlich noch erfahren möchte, was mich jeweils aktuell beschäftigt und was ich so anzubieten habe, kann mir auf Twitter folgen. Mein Profil dort ist unter http://twitter.com/juergen_brueck zu erreichen. Eng mit meinen Twitter-Account verknüpft ist mein Auftritt bei Facebook. Dort kann man sich unter http://facebook.com/juergen.brueck mit mir anfreunden.

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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen.


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