Thema: Zahlen Gesellschaft & Wirtschaft

Homeoffice: 10,5 Millionen arbeiten dort – 50 % der Berufstätigen zumindest teilweise

»Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind Millionen Berufstätige ins Homeoffice gewechselt – und bis heute nicht wieder in die Büros zurückgekehrt. Aktuell arbeitet jeder Vierte (25%) ausschließlich im Homeoffice. Das entspricht 10,5 Millionen Berufstätigen. Auf weitere 20% (8,3 Millionen) trifft das zumindest teilweise zu, also nicht an allen Arbeitstagen pro Woche. Insgesamt arbeitet damit aktuell fast jeder Zweite (45%) zumindest teilweise im Homeoffice.«

Gehälter in den alten Bundesländern 699 Euro höher als in den neuen

»Ende 2019 verdienten Vollzeitbeschäftigte mit Sozialversicherungspflicht in den alten Bundesländern im Mittel 699 Euro mehr als in den neuen. Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) lag im Westen bei 3526 Euro und im Osten bei 2827 Euro […] Bundesweit lag das mittlere Bruttoarbeitsentgelt der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten zum Stichtag 31. Dezember 2019 bei 3401 Euro im Monat.«

Kirchensteuer-Einnahmen: 2019 mit 12,7 Milliarden Euro auf Rekordhoch – Kirchenaustritte aber auch

»In Deutschland sind im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Million Menschen aus der Kirche ausgetreten – so viele wie nie zuvor. Bei den Katholiken waren es 272.771, bei den Protestanten 270.000 Menschen. Dennoch nahmen die beiden großen Kirchen 2019 so viel Kirchensteuer ein wie nie – insgesamt rund 12,7 Milliarden Euro. Davon erhielt die katholische Kirche 6,76 Milliarden und die evangelische 5,95 Milliarden Euro.«

Internationaler Buchmarkt: starke Umsatzrückgänge im ersten Halbjahr 2020

Internationaler Buchmarkt: starke Umsatzrückgänge im ersten Halbjahr 2020

»Die internationalen Buchmärkte haben das durch die Corona-Pandemie geprägte erste Halbjahr 2020 vielerorts mit einem deutlichen Minus beendet. Dies zeigt eine Sonderauswertung von GfK Entertainment für sieben europäische Länder und Brasilien. In den meisten untersuchten Regionen lagen die Umsatzrückgänge dabei im zweistelligen Bereich, so u. a. in Italien (minus 10,1 Prozent), Brasilien (minus 12,8 Prozent), Frankreich (minus 15,4 Prozent) und Spanien (minus 18,4 Prozent). In Portugal gingen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um fast ein Drittel (minus 28,3 Prozent) zurück. Vergleichsweise gering waren die Verluste dagegen in der Schweiz (minus 4,4 Prozent), während im belgischen Flandern und in den Niederlanden sogar – trotz zwischenzeitlicher Einbußen – Zuwächse von 1,6 bzw. 4,2 Prozent generiert wurden.