Bekanntheit kommt eher übers Netzwerk als übers Werk

Interessante Studie über die Ursachen von Bekanntheit und künstlerischem Ruhm. Untersucht wurde die Zeit von 1910 bis 1925. Fazit: Auf das Werk scheint es gar nicht so sehr anzukommen, sondern mehr auf die Leute, die man kennt.

 

Peer network of the artists in “Inventing Abstraction.” Courtesy of Paul Ingram and Mitali Banerjee.

»While past studies have suggested that there is a link between creativity and fame, Ingram and Banerjee found, in contrast, that there was no such correlation for these artists. Rather, artists with a large and diverse network of contacts were most likely to be famous, regardless of how creative their art was.

(…)

In terms of creativity, they found that neither the computational evaluations nor the art historians’ expert opinions were strong indicators of an artist’s renown. In other words, if an artist had high creativity scores, they were not necessarily famous.

(…)

And even though the study focused on a specific, century-old context, he predicts that the findings ring true for artists today.«

 

Das gilt zweifellos auch heute. Die Frage ist nur, ob sich der Effekt bzw. die Abhängigkeit durch das Internet relevant abgeschwächt oder vielleicht sogar verstärkt hat. Zum einen demokratisiert das Netz den Zugang. Zum anderen poppen vor allem jene Leute hoch, die wiederum andere Influencer*innen und Hub-Leute kennen. Wär interessant, das weiter zu beforschen.


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