libreka! scheint Vielen unbekannt zu sein

Vor ein paar Tagen habe ich in meinem Blog eine (natürlich nicht-repräsentative) Umfrage zu libreka! gestartet.

libreka! scheint Vielen unbekannt zu sein

Über libreka!

libreka! ist der Name eines Projekts des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für die Schaffung einer zentralen Schnittstelle für die Speicherung, Durchsuchbarkeit und Anzeige von digitalen Versionen gedruckter Bücher. (via: Wikipedia)

libreka! ist schon jetzt eine der bedeutendsten Volltextdatenbanken für lieferbare deutschsprachige Titel – und die Zahl der gelisteten Titel steigt ständig. Verlage stellen ihre digitalen Buchinhalte in libreka! ein und definieren, wie viel davon sie zur Ansicht freigeben wollen. Dabei können sie unterscheiden zwischen dem Internetnutzer, der über www.libreka.de auf die Texte zugreift und dem stationären Buchhandel, dem der Verlag erweiterte Leserechte einräumen kann. In beiden Fällen können die Bücher durchblättert, gelesen und sogar im Volltext durchsucht werden. (via: libreka!)

Zwischenergebnis der Umfrage

Ziel der Umfrage war, zumindest einen vagen Eindruck davon zu bekommen, wie bekannt libreka! in der Öffentlichkeit ist. Bis jetzt haben sich 60 Personen an der Umfrage beteiligt. Gut die Hälfte von ihnen hat allerdings angegeben, libkrea! nicht zu kennen:
libreka! scheint Vielen unbekannt zu sein

Versuch einer Schlussfolgerung

Ich vermute, dass sich unter den Lesern meines Blogs überdurchschnittlich viele buchaffine Personen befinden. Obwohl die Umfrage nicht repräsentativ ist und auch sonst nicht allzu viel Aussagekraft hat, vermittelt sie doch zumindest den Eindruck, dass libreka! recht vielen Lesern meines Blogs unbekannt ist. Das finde ich bedauerlich, da es sich bei libreka! um ein sehr wichtiges Projekt der deutschen Buchbranche handelt.

Letztlich ist es immer eine Kernaufgabe von Verlagen und Buchhandel gewesen, dem Leser für ihn relevante Bücher zu präsentieren. Die Bewertung von Relevanz ist gerade im Internet wichtiger denn je. Allerdings wandeln sich auf vielen Feldern die Formen der Relevanzbewertung. Eine wichtige Form sind im Internet Suchmaschinen. Daher wäre es aus meiner Sicht wünschenswert, dass die hiesige Buchbranche eine eigene Buchsuche erfolgreich am Markt positioniert und nicht von Wettbewerbern wie der Google Buchsuche vom Feld gedrängt wird.

Der Umfrage und auch meiner Wahrnehmung zufolge scheint libreka! für Viele nur eine geringe bis keine Rolle zu spielen. Daher ließe sich die Frage stellen, was aus Nutzersicht geändert werden müsste, um erfolgreicher zu sein? Mehr Titel? Mehr kaufbare Titel? Geringere Komplexität des Kaufprozesses durch Ausblendung des stationären Buchhandels? Andere Aspekte?



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