Bros & Bookishness & Bandana: Anlässlich des zehnten Todestages von David Foster Wallace

Die DFW-ness von Twitter

Die Texte von David Foster Wallace wirken mit den Augen von heute gelesen sprachlich nicht mehr so experimentell und eigensinnig, seine „Achterbahn-Sätze“, wie Don DeLillo es nennt, muten in einer Zeit, die gerade eine eigene Schönheit darin erkennt, auch ambitionierte Fiktion für viele zugänglich zu gestalten, wie Epen der Distinktion an. Deshalb verwundert es nicht, dass viele Menschen sagen, sie hätten es nicht so mit seiner Prosa, aber die Essays seien toll.

Ich möchte hinzufügen, dass die Anmutung des nicht mehr ganz Frischen, die sich beim Wiederlesen der Prosa einstellt, sich in nicht unerheblichem Ausmaß dem Umstand verdankt, dass sie eine ganze Generation von Menschen mitgeprägt hat, die heute im Netz, insbesondere auf Twitter, eine neue Form von Achterbahn-Sätzen schreibt, Kürzesttexte, die sich zu langen, fließenden, transpersonalen Meta-Texten zusammenfügen, die auf eine neue Weise das aktuelle Übermaß an Eindrücken repräsentieren und zugleich füttern. Auch die twittersche Freude an Neologismen, die gleichzeitig aus der Laune des Moments, aus dem Gefühl eines Fehlens und starker Gegenwartssensibilität resultieren, findet sich bei DFW vorgeprägt.

 

Bros

Ich habe, obwohl man mich auf der Karte heute ins Radio eingeladen hat, kein Problem mit David Foster Wallace, ihn und sein Werk sehe ich differenziert, das hoffe ich zumindest. Meine Abneigung gilt einer bestimmten Rezeption seiner persona, in der Autor, Mensch, Werk, Bedeutung diffus ineinanderfließen. Über diese merkwürdige Rezeption, die mehr mit Image und Style als mit Literatur zu tun hat, gibt es eigene Texte und sogar Cartoons, es geht darum, dass bestimmte junge, irgendwann nicht mehr so junge Männer sich über ihre David-Foster-Wallace-Begeisterung so stark stilisieren, dass sie ihre Umwelt, insbesondere Frauen, damit nerven. Diese Männer werden Lit-Bros, Literaturkumpels, genannt und sie sind, wenn man Geisteswissenschaften studiert, im Feuilleton oder in der Verlagsbranche arbeitet, schreibt, omnipräsent.

Inhaltlich sind sie definitiv nicht die schlimmste Männergruppe, vertreten sie doch meist aufgeklärte und soziale Werte, zumindest in der Theorie, also kein Vergleich zu Maskus etwa, die explizit Frauenrechte einschränken wollen. Nichtsdestotrotz sind die Lit-Bros ein Problem, weil sie Probleme machen, indem sie durch ihr Gebaren eine Distinktion aufrechterhalten, die nicht mehr zeitgemäß ist. Weil sie Literatur, die nur für einen exklusiven Kreis intellektueller Checker funktioniert, kanonisieren und andere Literatur gar nicht erst in den Blick nehmen. Literatur, die nicht weiße cis-Männer geschrieben haben, spielt dabei kaum eine Rolle. Elfriede Jelinek ist die Ausnahme von der Regel, und vermutlich sagen Lit-Bros seit diesem Jahr auch, dass Kendrick Lamar wirklich gute Lines schreibt.

 

Bro-Generationen

David Foster Wallace aber ist der Messias der Lit-Bros, so wie es eine Lese-Generation zuvor Thomas Pynchon war. Ich bin selbst großer Pynchon-Fan, würde aber heute selbstkritisch sagen, dass ich vielleicht nur deshalb auf ihn gekommen bin, weil ich einst auch ein Lit-Bro sein wollte. Es gibt also Frauen, die Lit-Bros sind, aber es sind nicht viele. Lit-Bros unterscheiden sich von klassischen Intellektuellen, indem sie auch noch cool sein wollen, schließlich kennen sie sich mit Pop aus. Heute, wo das nichts besonderes mehr ist, hält als Cool-Topic das Internet her.

Ich persönlich bin irgendwann aus dem Bro-Ding ausgestiegen, weil es mir einfach zu langweilig war, immer intellektuell zu tun und Niedrigschwelliges nur als Camp goutieren zu dürfen. Ich habe schon als Kind alles gelesen, was es gab und mich als Erwachsene immer für alles interessiert, was mir in den Blick kam, was mir bis heute wie ein gutes Konzept vorkommt.

Ich habe die Lit-Bros auch gar nicht auf einer individuellen Ebene aufgegeben, bin nach wie vor mit einigen gut befreundet, nur selbst eine sein, wollte ich halt nicht mehr.

 

Bandana

Erst hat David Foster Wallace sein Bandana wohl als Schutz gegen in die Augen laufenden Schweiß getragen, er litt unter Panikattacken, verbunden mit starkem Schwitzen; aber mit der Zeit entwickelte sich das Wickelkopftuch auf einer mentalen und symbolischen Ebene zum „security blanket“, wie er es selbst nannte, er wickelte es sich um den Kopf, wenn er nervös war und sich gut vorbereitet fühlen wollte, also vermutlich vor öffentlichen Auftritten wie Lesungen, Vorträgen, Interviews. Ein solches komplexer werdende Funktionen annehmendes Kleidungsstück kennt man ja auch von Michael Jackson, bei ihm war es der weiße Handschuh. So ein Security-Accessoire wirkt dann durch Gewöhnung und Konditionierung wie eine Tarnkappe oder ein Zauberring, man wird ein anderer, der in bestimmten Situationen besser klarkommt: Mit dem Bandana wurde die sozial unsichere Person David Foster Wallace die öffentliche Person gleichen Namens. Von außen betrachtet sah der unscheinbare bookishe Nerd mit Bandana cooler aus. Dass es sich zum Markenzeichen entwickelte, war vermutlich nicht vorgesehen, aber vielleicht wäre Sascha Lobo sein bewusst als Markenzeichen angelegter roter Iro trotzdem nicht ohne David Foster Wallace eingefallen, wer weiß.

 

Bandanaisierung

Meine These ist, dass Lit-Bros David Foster Wallace so benutzen wie dieser sein Bandana. Um Unsicherheiten zu kompensieren, um in einem bestimmten Kontext zu funktionieren, um ein bisschen unberührbar zu werden. In etwa so wie beim mittelalterlichen Reliquienkult. Man berührt das Buch wie den Schrein mit dem juwelengeschmückten Knochensplitter und etwas von der Wunderkraft des Heiligen geht auf einen über. So ein bisschen Selbst-Auratisierung ist auf einer persönlichen Ebene sehr nachvollziehbar, strukturell ist es aber ein Problem, weil die Bros ihr so erlangtes DFW-Selbstbewusstsein dazu nutzen, in Redaktionen, Verlagen, Jurys einen DFW-Standard zu etablieren und zu erhalten. Wenn überwiegend Menschen mit DFW-Geschmack den Literaturbetrieb prägen, bleibt zwangsläufig sehr viel außen vor. Es ist dann vielleicht auf den ersten Blick ganz sympathisch solipsistisch-verletzt-meta, aber es ist und bleibt durch und durch cis-männlich und weiß.

Die Lit-Bros nerven also nicht nur, wenn sie mit ihrem DFW-Selbstbewusstsein cool am Bücherregal von Frauen vorbeistreifen und anerkennend schnalzen, wenn man „das Richtige“ dastehen hat, sondern schaden ganz konkret allen, indem sie nicht absichtlich, aber performativ den größten Teil neuer Literatur raushalten. Das nehme ich nicht nur strukturell, sondern auch persönlich übel, weil es meine Arbeit als Verlegerin und Autorin betrifft. Außerdem enthält es mir als Leserin Literatur vor, die mir gut gefallen, ja, die mein Leben verändern könnte, so wie David Foster Wallace das der Bros und auch einiger Non-Bro-Menschen verändert hat. (Ich hätte dann z. B. im Studium nicht nur über männliche Autoren gearbeitet und vermutlich schon vor zwanzig Jahren Audre Lorde gelesen, woraufhin ich nicht erst angesichts des Rechtsrucks so politisch geworden wäre. Stattdessen habe ich sehr, sehr viele Romane von Thomas Pynchon, Don DeLillo und Philip Roth gelesen, große Autoren, große Bücher, aber ihr merkt schon, durch und durch cis-männlich und weiß. Pluralismus geht anders. Ich war also auch nach dem Ausstieg irgendwie immer noch im gleichen mind set. Seht ihr die Zusammenhänge, Bros?)

 

Umsehen lernen

David Foster Wallace hat zu kurz gedacht, er hat nicht bedacht, dass man primär nicht denken, sondern umsehen lernen muss. Nicht nur sich vorstellen lernen, dass etwas auch anders sein könnte, sondern dass man sich manches gar nicht vorstellen kann, weil man nicht gelernt hat, es wahrzunehmen. Dass man Hilfe braucht, von Menschen, die anderes, anders sehen und es einen lehren können. Dass andere von einem Hilfe brauchen, Menschen, die nicht gesehen werden und denen man es dank eigener Privilegien ermöglichen kann.

DFW bleibt dabei hängen, dass man andere wie interessante Objekte sehen lernen sollte, um sein eigenes Leben reicher und sozialer zu gestalten. Die „fette, totäugige, aufgetakelte Frau“ – manchmal fahren seine Sätze auch zeittypisch und sicherlich ungewollt Verächtlichkeits-Achterbahn – ist bei ihm nicht eine Person, die vielleicht selbst ein wunderbares Buch schreiben könnte, sondern nur jemand, über den man eine andere Geschichte erzählen könnte. Und genau darin besteht die Schuld der Lit-Bros: Sie suchen die Welt immer noch in sich und halten andere objektiv(iziert) raus, obwohl sie wirklich das Beste wollen. Kafka würde das vielleicht unschuldig-schuldig nennen. Ich würde sagen, mit dem Wissen von 2018 muss man das nicht mehr durchgehen lassen.

 

Team Murakami-Mädchen

Die Gegenfigur zum Lit-Bro ist das »Murakami-Mädchen«, und damit sind nicht die Mädchen-Figuren in Romanen und Erzählungen des japanischen Autors gemeint, die von der Perspektivfigur mitunter arg lolitesk angeschmachtet werden, nein, es sind die Murakami-Leserinnen. Lit-Bros nennen ja Murakami gern in einem Atemzug mit Paulo Coelho, was sehr unsinnig ist und eigentlich nur etwas über Dünkel erzählt.

Haha, ich finde mich so geil, wie ich diese Frauen-Autoren gar nicht lese oder nur, wenn ich einen bezahlten Artikel darüber schreiben soll, den auch eine weniger ignorante Kritikerin mit Sachverständnis schreiben könnte, aber nö, Bro Culture …

Worin liegt der Sinn, Images von bestimmten Autoren zur symbolischen An- und Abklammerung zu benutzen? Aufgeklärt ist das jedenfalls nicht.

Murakami schreibt kurze, einfache Sätze, seine Stärke sind Bilder und Atmosphären. Ich mag etwa jedes dritte Buch von ihm sehr, aber liebe ihn regelrecht für seine Rezeption, dafür, dass er Bücher schreibt, die gute Literatur sind und sehr viele Menschen ansprechen. Ich lese ihn auf Englisch, schon seit den frühen 90ern, vielleicht hat das verhindert, dass damals mein eigener Dünkel angeworfen wurde. Im Englischen sind die einfachen Sätze sehr schön.

Müsste ich wählen, würde ich mich lieber Murakami-Mädchen als Lit-Bro nennen. Mir ist es lieber, bei denen, die wegen Literatur kleingemacht werden, zu sein, als bei denen, die sich mittels Literatur erheben. Aber ich muss nicht wählen, denn ich vereine Pynchon-Bro-Credibility und Murakami-Mädchentum in einer Person. Literatur ist pluralistisch. Nur Lit-Bros sind es nicht.

Im Kontext von Dünkel und Kleinmachen von Frauen im Bereich Literatur sollte man auch mal fragen: Wenn viele der besten DFW-Neologismen und auch die Super-Syntax sich seiner Mutter verdanken, wo sind deren Romane und Essays, warum hat sie sich nicht zugetraut, Autorin zu werden? Seht ihr die Zusammenhänge, Bros?

 

Was fehlt

Jetzt was Nettes über ihn: Wovon David Foster Wallace erzählt, das, worauf er den Blick lenkt, ist weiterhin sehr relevant: Die Menschen sind immer noch hooked, süchtig nach dem Konsumieren. Sie fragen sich weiterhin, wie sie über den nächsten Tag kommen, wie sie leben sollen.

Bestimmt denken am heutigen Tag viele DFW-Fans, dass sie unendlich gerne seinen Roman über Soziale Medien lesen würden. Dave Eggers hat vielleicht versucht, diese Lücke zu füllen, überzeugt hat mich The Circle nicht. Am ehesten geglückt sehe ich das bei Günter Hack, der in seinem Roman QUIZ die alte Fernseh- und die neue Internet-Welt erzählerisch kurzschließt, das fand ich so interessant, dass ich es bei mir im Verlag veröffentlicht habe.

 

Selbstschussanlage Ironie

Auch die Ironie-Kritik von DFW ist sehr aktuell: Einst wirksames Stilmittel zum Entlarven und Spürbarmachen von Heuchelei, habe sich die Ironie, sobald alles fertig entlarvt war, erschöpft; seither werde alles, was nicht ironisch ist, als naiv und sentimental abgetan. – Diese Entwicklung hat gerade im Real Life ihren Peak erreicht, politische Entscheider und Chefredakteure verschanzen sich hinter einer frivol-ironischen Haltung, die keine Haltung erfordert, weil sie sich paradoxal jeder Kritik entzieht. Sie machen sich sanktionsfrei über Menschen lustig, die für Menschenrechte eintreten und bringen diese damit regelrecht zur Verzweiflung.

Meiner Einschätzung nach ist es die aktuell dringendste Aufgabe von Autorinnen, diese Problematik in fiktionalen Texten durchzuarbeiten und auszuloten, ob man es durch einen vorläufigen Ironieverzicht ausbremsen kann. Sie müssten mit gelungener, mitreißender Fiktion, die state of the art ist und deshalb weder von Lit-Bros noch von reaktionären cool boys einfach abgetan werden kann, Journalismus und Politik deren ironische Fiktionalisierung der Welt verleiden, mit der die Menschheit gerade kalt lächelnd in den Abgrund geführt wird. Nur Autorinnen können dafür sorgen, dass man nicht ausgelacht wird, wenn man sagt: Das hier ist Wasser.

 

The End of Bromance

Indem man sich auf Twitter gegenseitig vorführt, wird dies nicht gelingen. Die christlich geprägte westliche Aufklärung muss sich mit den Blicken der anderen abgleichen und alternative Modelle ertragen lernen, sogar für möglich halten, dass sie selbst als obsoletes System erkannt wird; eine universelle Anleitung zum Denken kann man, egal, ob man Immanuel Kant oder David Foster Wallace heißt, und egal, ob das moralische Implikationen hat oder nicht, nur formulieren, wenn man sein Privileg nicht reflektiert. Die Mehrzahl der Menschen muss einfach zu hart ums Überleben kämpfen, um ans Denken zu denken. Dies wird auch nicht relativiert, indem man einrechnet, dass „This is water“ für Absolvent*innen eines geisteswissenschaftlichen Studiums geschrieben wurde. Gerade sie tragen die Verantwortung dafür, dass Kultur so pluralistisch wird, wie es die Gesellschaft längst ist.

Man sollte David Foster Wallace weder auf seine Depression reduzieren noch auf das unerträglich Stalking seiner Ex-Freundin noch ihn als Genie gleichzeitig überhöhen und entmenschlichen. Er ist nicht nur aufgrund seiner Texte eine – ein weiteres DeLillo-Zitat – „Rakete in die Zukunft“, die jetzt ist, gewesen, sondern auch aufgrund der verwischenden Grenzen zwischen Autor und Text, Hermeneutik und Performanz, Kritik und Mitwirkung an der Postmoderne.

Man sollte sich selbst nicht auf einen David-Foster-Wallace-Lit-Bro reduzieren, sondern auch solidarisch, eine Schwester sein. Lest Sister Outsider von Audre Lorde, Bros, es wird euer Leben verändern, wenn ihr es zulasst. Ich werde auch garantiert nicht anerkennend schnalzen, wenn ich das Buch bei euch zuhause sehe. Es sollte in Regalen nicht die Regel, aber ein ganz normaler Anblick sein.

 

Umsehen lernen.

Literatur braucht kein Bandana.

Vielfältig lesen.

Nicht nur das hier ist Wasser.

 


Vielfältig lesen, alle Titel und mehr auf meiner Liste bei mojoreads

 

XOXO,
Frau Frohmann

 

PS: In meinem Verlag gilt Null-Toleranz gegenüber übergriffigen Autor*innen. Ob ich dabei den nächsten Thomas Bernhard oder David Foster Wallace verpasse, ist mir herzlich egal.

 

One comment

  1. Ich für meinen Teil habe in seinen Reportagen/ Essays (auf die du kaum eingehst) die “Anderen” weniger als “interessante Objekte” betrachtet, um “mein eigenes Leben reicher und sozialer” zu gestalten. Vielmehr haben sie mich für gesellschaftliche Prozesse (bspw. das krankhafte Konsumverhalten, die Ich-Bezogenheit in a supposedly fun thing i’ll never do again), tradierte Werte und Vorstellungen (ethisches Verhalten in consider the lobster) oder die Wichtigkeit der Ironie-Kritik bzw. ins Positive gewendet der “new sincerity” sensibilisiert. Das bedeutet für mich eine geänderte und geschärfte Wahrnehmung meiner Herkunft, Sozialisation und Umwelt. Ich gebe dir Recht, dass die Themenwahl sich nicht allein auf westliche „Standards“ (Patriarchat, Konsumverhalten, Dichotomie Mann-Frau) beschränken darf und weitere Stimmen zugelassen werden müssen, die von eben jenen Standards marginalisiert/ unterdrückt werden. Zentral ist deshalb für mich der Absatz “er hat nicht bedacht, dass man primär nicht denken, sondern umsehen lernen muss. Nicht nur sich vorstellen lernen, dass etwas auch anders sein könnte, sondern dass man sich manches gar nicht vorstellen kann, weil man nicht gelernt hat, es wahrzunehmen. Dass man Hilfe braucht, von Menschen, die anderes, anders sehen und es einen lehren können. Dass andere von einem Hilfe brauchen, Menschen, die nicht gesehen werden und denen man es dank eigener Privilegien ermöglichen kann.”

    Vielen Dank für den Artikel und die Lektüreempfehlungen (insbesondere Sister Outsider).

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