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q[lit]*clgn – Deutschlands erstes feministisches Literaturfestival

04.03.2018 bis 10.03.2018

Die q[lit]*clgn, gesprochen: [klɪt kəˈloʊn], ist Deutschlands erstes feministisches Literaturfestival. Die Veranstaltungsreihe findet zwischen dem 04. und 10. März, rund um den Weltfrauen*tag (08. März), in Köln, statt und beinhaltet Lesungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Parties. Im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms, widmen sich unsere Autor*innen und Künstler*innen der intersektionalen Verflechtung unterschiedlicher Diskriminierungsformen aus postkolonial-feministischer Perspektive.

Mit der q[lit]*clgn möchten wir genderqueere Autor*innen, Schwarze Frauen* und Women* of Color im deutschen Literaturbetrieb sichtbarer machen. Männer gewinnen heute im Schnitt fünf Mal häufiger hochdotierte Literaturpreise als Frauen* und auch die Jurys bestehen kumuliert nur zu 23 Prozent aus Juror*innen. Wenn doch, dann sind größtenteils Frauen* aus der weißen Mehrheitsgesellschaft repräsentiert. Kanon und Literaturgeschehen bleiben so bis heute eurozentrischen Denkmustern und Diskursen verhaftet und marginale Stimmen kommen in einem der wichtigsten kreativen Medienbetriebe kaum zur Geltung. Aktuelle politische Ereignisse, wie der Einzug der AFD in den Bundestag und Anschläge auf Asylbewerber*innenunterkünfte mit rechtsradikalem Hintergrund, sowie Debatten, welche die begrüßenswerten Gesetzesänderungen zur gleichgeschlechtlichen Eheschließung und dritten Option begleiten, machen deutlich, wie notwendig Projekte mit politischem Tiefgang heute sind. In Zeiten, in denen Strömungen erstarken, die die Demokratie offen in Frage stellen, möchten wir einen Gegenpol mit überregionaler Symbolfunktion schaffen und Menschen für Themen der Intersektionalität und Inklusion begeistern.

Veranstaltungsort

Köln
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