SWR-Doku: Wolfgang Rihm – Komponist

(14 min. / Infos)

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»Der weltberühmte Komponist Wolfgang Rihm hat über 500 Werke verfasst und er schreibt immer weiter. 2017 ist er zurückgekehrt nach einer langen Phase der Krankheit. Bis zu diesem Frühjahr bestand die Hoffnung, dass sie vorerst besiegt ist, doch dann lautete die Diagnose erneut: Krebs. Die Reise zum renommierten Lucerne Festival ist ein Kraftakt. Der Unterricht mit den jungen Komponist*innen, die Anwesenheit in den Proben, diverse gesellschaftliche Verpflichtungen fordern seine ganze Energie. Auf dem renommierten Lucerne Festival ist er ein Star – der Leuchtturm der zeitgenössischen Musik.

Die dramatische Zeit der vergangenen Monate im Leben von Wolfgang Rihm bestimmte die Dramaturgie der Dreharbeiten. Rihm führt das Filmteam an seine Lieblingsplätze rund um Karlsruhe. Er gewährt Eintritt in seine Wohnung, die eher wie ein Archiv anmutet: voll mit Büchern, Platten, Noten und Kunstwerken; der private Rückzugsort. Hier entstehen die großen Opern und Orchesterstücke, die kleinen solistischen Werke, die Kammer- und die Chormusik. Der Komponist spricht über die Magie der Musik und sein Leben, aber auch über seine Krankheit und den Tod: ›Natürlich hab‘ ich Angst vorm Sterben. Das sagt jeder Mensch, weil‘s Menschenangst ist. Das ist doch klar. Man weiß zwar, dass es möglich ist, sich zu ergeben und sich fallen zu lassen. Aber man weiß nicht genau, ob es einem gelingt. Man weiß, es geht … aber … geht‘s dann?‹«

#dokuliebe


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