WDR-Doku: Kann ich mir mein Tier leisten?

»Roswitha Porath kämmt, streichelt und bemuttert ihre beiden Hunde Charlie und Lulu, als seien es ihre Kinder. ›Ich habe sonst niemanden‹, sagt die Rentnerin aus Hennef. Weil sie von Grundsicherung lebt, ist es schwierig, soziale Kontakte zu knüpfen: Es fehlt das Geld, in einem Verein mitzumachen oder einfach mal auszugehen. Und alles, was übrig bleibt, gibt sie für ihre Hunde aus.

Olivia Strelow wohnt mit Kater Pitti Pedro in Eitorf. Als Fremdsprachenkorrespondentin hat sie einmal gut verdient und ist viel in der Welt herumgekommen. Doch eine Krankheit warf sie mit Mitte 40 aus der Bahn – heute kommt sie gerade so über die Runden. Ihren Kater weggeben, um Geld zu sparen? Da würde sie eher aufs eigene Essen verzichten.

Hans-Josef Dresen kennt dutzende solcher Menschen. Er organisiert im Rhein-Sieg-Kreis eine Tafel für Tierfutter. 2006 wurde die erste Tiertafel in Deutschland gegründet. Mittlerweile gibt es etwa 20 solcher Vereine alleine in Nordrhein-Westfalen. Und die Nachfrage steigt.«

(29 min. / Infos)

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