TRU DOKU: Sexuelle Belästigung – Zwei Frauen kämpfen dagegen im Netz

(15 min. / Infos)

»In dieser Dokumentation sprechen die Betreiberinnen von der Instagram Seite Antiflirting über ihren Kampf gegen sexuelle Belästigung im Netz. Sie posten auf ihrem Account Screenshots, die ihnen Menschen zugesendet haben. Diese werden anonymisiert und zensiert und sollen veranschaulichen wie viel sexuelle Belästigung im Internet stattfindet.

Denn überall da, wo Nachrichten versendet werden, können Menschen übergriffig werden und Grenzen überschreiten. Dabei liegt es bei jedem selber zu entscheiden, wo Belästigung anfängt. Den beiden jungen Frauen ist besonders wichtig, dass sie mit den Menschen über das Thema kommunizieren, die ihre Posts kommentieren und im besten Fall sogar einen Diskussion anstoßen. Denn spätestens seit #metoo oder zahlreichen ›nomeansno‹ Kampagnen wird auch in den Medien öffentlich über das Thema berichtet. Warum Dick Pics und obszöne Nachrichten eben nicht für jeden ok sind und wo flirten grenzüberschreitend wird, berichten die beiden Antiflirting Gründerinnen.

Situation in Deutschland
In Deutschland macht sich strafbar, wer nach § 184 Abs. 1 Nr. 7, ›wer eine pornographische Schrift an einen anderen gelangen läßt, ohne von diesem hierzu aufgefordert zu sein und wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.‹ ›Die Geldstrafe wird in Tagessätzen verhängt. Sie beträgt mindestens fünf und höchstens dreihundertsechzig volle Tagessätze.(2) Die Höhe eines Tagessatzes bestimmt das Gericht unter Berücksichtigung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Täters.
2 Dabei geht es in der Regel von dem Nettoeinkommen aus, das der Täter durchschnittlich an einem Tag hat oder haben könnte.
3 Ein Tagessatz wird auf mindestens einen und höchstens dreißigtausend Euro festgesetzt. (Vgl. §40 StGB)«

#dokuliebe

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