MDR-Dokureihe: Die gefährlichsten Schulwege der Welt (12 Teile)

Die Reihe begeleitet Kinder in entlegensten Gegenden der Erde auf ihrem Weg zur Schule. Sie erzählt die Geschichten und Träume der Kinder, die dabei jeden Tag dem Tod ins Auge sehen müssen.

 

Peru

»Viele der Schüler fahren gemeinsam zur Schule. Sie bilden Fahrgemeinschaften und übernehmen schon früh die Verantwortung für die Kleinsten, die noch nicht schwimmen können. Die Fahrt über den 8.300 Quadratkilometer großen See bringt die Kinder an die Grenze ihrer körperlichen Kraft – oft sind sie völlig erschöpft, wenn sie auf der Schulinsel ankommen.«

(33 min. / Infos)

 

Nepal

»Das Dorf Kumpur liegt 4.000 Meter über dem Meeresspiegel. Jeden Morgen laufen die Schüler allein den wohl gefährlichsten Weg zur Schule. Sie sind nicht nur wilden Tieren wie Schakalen, Affen und Tigern schutzlos ausgesetzt, sondern müssen auch den gefährlichsten Fluss des gesamten Landstriches, den Trishuli, überqueren.«

(33 min. / Infos)

 

Mongolei

»Obwohl die Nomaden während der Wintermonate mit ihren Tieren näher an die Städte heranrücken, um ihr Überleben zu sichern, müssen die Schüler zehn Kilometer und mehr bei eisiger Kälte zurücklegen. Manche sind zu Fuß unterwegs, andere auf dem Rücken eines Reittiers. Über endlos erscheinende Schneedecken und zugefrorene Seen führt ihr beschwerlicher Weg. Temperaturen von bis zu Minus 36 Grad Celsius machen ihn für die Kleinen zur Tortur.«

(33 min. / Infos)

 

Nicaragua

»Der Weg zur Schule in Cucarajil ist jedes Mal aufs Neue eine bedrohliche Herausforderung. Für drei Schwestern führt er in einem löchrigen Boot über den reißenden Río Escondido. Würde die Jüngste nicht ununterbrochen Wasser aus dem Kanu schöpfen, würde es bereits nach kurzer Zeit untergehen … «

(33 min. / Infos)

 

Mexiko

»Jeden Montag kämpft sich der kleine Lorenzo alleine über rutschige Geröllhalden, vorbei an steil abfallenden Schluchten. Alles nur damit er die Schule besuchen kann und im Internat etwas zum Essen bekommt. Der Sechsjährige lebt im Nordwesten Mexikos …«

(33 min. / Infos)

 

Äthiopien

»Wenn die Kinder mit den ersten Sonnenstrahlen erwachen, sind es schon über dreißig Grad Celsius. Sie leben in der Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens, in der durchschnittlich heißesten Region der Erde. Der mehrere Kilometer weite Schulweg der sechsjährigen Looita und ihrer Schwester führt durch scheinbar endlose Weiten. Kein Schatten bringt Abkühlung, Wasser ist ein seltenes und kostbares Gut.«

(33 min. / Infos)

 

Bolivien

»Denn von dort aus führt nur ein einziger, lebensgefährlicher Weg zur Schule: Ein altes, durchhängendes Drahtseil, gespannt über eine 200 Meter tiefe Schlucht. Elmers einzige Sicherung: Eine rostige Eisenrolle und ein Plastiksack.«

(33 min. / Infos)

 

Papua-Neuguinea

»Um im ›Land der tausend Flüsse‹ zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen – ein riskantes Unterfangen.«

(33 min. / Infos)

 

Sibirien

»Bei durchschnittlichen Wintertemperaturen von minus 40 Grad Celsius wird im sibirischen Oimjakon alles Alltägliche zur Herausforderung. Und der tägliche Schulweg wird für die Kinder des 500-Seelen-Ortes zum Abenteuer. Denn Alioscha und seine Schulkameraden haben den kältesten Schulweg der Welt.«

(33 min. / Infos)

 

Philippinen

»Aible und ihren Nachbarskindern bleibt also nichts anderes übrig, als jeden Tag die Abkürzung quer durch den Dschungel zu nehmen, der sie zur Pam-Pang führt: der berüchtigten und gefürchteten Steilwand, mitten im Dschungel. In Flip-Flops und mit den Schulbüchern auf dem Rücken klettern die Kinder morgens und abends die etwa 40 Meter hohe und teilweise 90 Grad steile Klippe herauf und herunter. Ungesichert. Besonders gefährlich wird es, wenn es regnet.«

(33 min. / Infos)

 

Kolumbien

»Doch der einzige Weg zur Schule führt über eine instabile, morsche Brücke, die aus wenigen dünnen, rutschigen und notdürftig zusammengebundenen Holzstämmen besteht. (…) Denn auch Juan muss den Fluss überqueren – in einem wackligen Einbaum. Die Schulwege allein sind bereits beschwerlich genug für die Kinder. Hinzu kommen jedoch ganzjährige Temperaturen von etwa 36 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 97 Prozent.«

(33 min. / Infos)

 

Kenia

»Um 6.00 Uhr morgens bricht die Dämmerung über die Savanne herein: Der achtjährige Moseka wacht bereits seit zwei Stunden über die Ziegen und Kühe seiner Familie. Er muss sie vor Hyänen, Löwen und anderen wilden Tieren beschützen. Mit dem Ende der Nachtwache beginnt für den Massai-Jungen der Schulweg quer durch die wilde Savanne Kenias.«

(33 min. / Infos)

 

#dokuliebe


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