Hättet Ihr Interesse an einem gedruckten Buch mit unseren Interviews?

Inzwischen sind schon mehrere Verlage/Dienstleister auf mich zugekommen und haben gefragt, ob ich nicht die Interview-Reihe in Buchform herausbringen möchte. So ohne weiteres geht das ja sowieso nicht. Die Rechte an den Texten und Bildern liegen schließlich bei den Urhebern. Die müsste man fragen. Die Urheber würden mir aber sicher die gleiche Frage stellen, die ich mir auch selbst stelle: Ist so ein Buch überhaupt von Interesse? Die Frage könnt nur Ihr beantworten.

Mal vorausgesetzt, es gibt die Interviews selbstverständlich weiterhin im Blog – zudem aber auch als Gratis-PDF:

► Hättet Ihr darüber hinaus überhaupt noch Interesse an einem gedruckten Buch?

Falls grundsätzlich ja:

► Sollte das Buch eher alle Interviews enthalten und daher etwas dicker und teurer sein oder sollte man eine Auswahl bestimmter Interviews treffen?

► Nach welchen Kriterien sollte man ggf. eine Interview-Auswahl treffen (bspw. nach Berufsart oder Beliebtheitsvoting oder oder oder)?

► Sollte das Buch generell eher hochwertig sein oder eher möglichst günstig?

► Was wäre Eure Preis-Schmerzgrenze?

► Was sonst wäre noch wichtig?

 

Bild: 姒儿喵喵 (Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung 2.0 US-amerikanisch)

2 comments

  1. Interessant wäre das Buch auf jeden Fall, und ich hätte es sehr gern im Regal. Was ich schwer abschätzen kann, sind die Marktchancen eines solchen Projekts. Aber wenn ein Verleger von sich aus nachfragt, muss er sich darüber ja schon einige Gedanken gemacht haben. (Ich will nicht hoffen, dass unter den Verlagen ein Pseudoverlag ist, der alle Kosten auf die Autoren bzw. den Herausgeber umlegen will?)

    Alle Fragebögen abzudrucken, wird vermutlich nicht möglich sein. Bei der Auswahl bin ich zwiegespalten. Mir persönlich gefällt an der Reihe vor allem die Vielseitigkeit. Wir haben Verleger, Buchhändler, Lektoren, Autoren, Agenten … kurzum: die ganze Bandbreite von „was mit Büchern“. Insofern wäre es mir am liebsten, im Buch einen thematischen Querschnitt zu haben. Verkaufstechnisch halte ich es aber für günstiger, die Fragebögen nach Berufsgruppen zusammenzustellen: „Neue Medien – 100 Buchhändlerinnen packen aus“, „Autoren und Internet – zwei Welten prallen aufeinander“, „Verlage 2.0 – was bringt das Web?“ oder ähnliches.

    Zur Aufmachung: Es sollte umwerfend aussehen, aber möglichst wenig kosten 😉
    Ich gehe davon aus, dass es sich als günstiges Taschenbuch besser verkauft als in einer edlen Hardcover-Ausgabe. Ich kann es mir gut als Taschenbuch mit ca. 200 Seiten vorstellen, der Preis sollte 15 Euro nicht überschreiten.

    Geklärt werden müsste die Frage der Belegexemplare. Der Anteil wäre bei der Zahl der Beteiligten brutal hoch, eventuell reichen aber eine Kopie der betreffenden Seite(n) pro Autor und ein Autorenrabatt zum Erwerb des Buchs.

    • Danke für Ihr konkretes Feedback, das sehr hilfreich ist! Bin noch noch am Überlegen, weil es in jedem Falle ein erheblicher Aufwand wäre, der schon durch ein sinnvolles Ergebnis gerechtfertigt werden sollte. So richtig überzeugt bin ich von einem reinen 1:1-Abdruck noch nicht …

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