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E-Book (ePub) ‚Vergrämungen‘ von Jan-Uwe Fitz

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Beschreibung

Jan-Uwe Fitz
Vergrämungen
DRM-freies ePub
Ca. 160 Seiten
Berlin: Frohmann, 2012

ISBN: 978-3-944195-02-5

EUR 3,99

Tweets, zu Deutsch: Gezwitschere, sind eine ganz besondere literarische Form. Sie changieren zwischen Aphorismus und Marketingslogan, und es ist kein Zufall, dass viele der besten Twitterer durch die harte Schule der Werbewirtschaft gegangen sind. Twitterer, also die, die zwitschern, müssen sich kurz fassen, in 140 Zeichen auf das Wesentliche beschränken – keine schlechte Übung, um auch in der physischen Realität Leuten nicht die Zeit zu stehlen.
Gute Twitterer gewinnen Follower, schlechte nicht. Über das, was „gut“ ist, lässt sich, wie stets in ästhetischen Angelegenheiten, streiten. Ein Tweet kann ein Scherz sein, eine Beobachtung, ein Hinweis, eine Analyse, ein Geplänkel; wichtig ist, dass er das, was er aktuell sein möchte, plausibel vorstellt. Tweets, die langweilen, werden von den Followern ignoriert, sie werden nicht retweeted, also nicht im eigenen Twitteraccount veröffentlicht und nicht gelistet, d. h., sie erscheinen nicht in virtuellen Hitlisten. Tweets, die nerven, werden mit Entfolgung geahndet. Auch zu frivole Tweets schlagen regelmäßig Dutzende Follower in die Flucht, @vergraemer kann ein Lied davon singen.

Retweets und das Erscheinen in Listen aber schaffen neue Follower. Davon hat @vergraemer aka Jan-Uwe Fitz aktuell über 47.000: Von einer solchen Größenordnung virtueller Gefolgschaft können twitternde Politiker nur träumen.
Für die vielen Follower des @vergraemer, aber auch für alle anderen, die in eine aus mehr als dreitausend Tweets emergierende Gedankenwelt irgendwo zwischen Franz Kafka und Monty Python eintreten wollen, ist folgendes E-Book gedacht.
Wir haben die Tweets in verschiedenen Ordnungen gesammelt: Es gibt Vergraemungen über Twitter, Follower, Sozialphobie, devote Aggression und – Liebe. Und es gibt Alle Vergraemungen* von Anfang bis Ende, das heißt man liest sich von den frühen hin zu den aktuellen Tweets sowie von Ende bis Anfang, das heißt, von der Jetztzeit ausgehend zu den Anfängen hinführend. So kann der Leser selbst entscheiden, wie er sich den Vergraemungen nähert.