Thema: Tausend Tode schreiben

 

Die Idee war und ist, in Form von tausend kurzen Texten tausend höchst subjektive Ansichten auf den Tod zu versammeln, damit diese zusammenwirkend einen transpersonalen Metatext über den Tod schreiben, aus dem wiederum ein plausibles Bild dessen entsteht, wie der Tod in der heutigen Gesellschaft wahrgenommen wird, welche Realität er hat, wie und was er ist.

Ich habe mich entschieden, die Texte der jeweils letzten Version zusätzlich zu bloggen, um dem Projekt mehr Sichtbarkeit zu verleihen, es noch inklusiver zu machen – wer kein Geld hat, kann hier gratis lesen. (Danke an Leander Wattig, der mich auf die Idee gebracht hat.)

Im Netz sind mittlerweile viele Menschen zerstritten, aber niemand hat bislang einen #1000tode-Text zurückgezogen, das ist bei mittlerweile über 500 Mitwirkenden wirklich bemerkenswert und sehr schön. Vielleicht nehmen wir uns an uns selbst ein Beispiel und halten wieder mehr zusammen, statt uns aufzureiben, während wieder Nazis marschieren.

 

Christiane Frohmann, Berlin, 13. März 2016