Talkformat „Digitalisierung im Grünen“ von re:publica und IGA Berlin 2017

Kurze Beschreibung des Unternehmens/Akteurs

Vom 27. April bis 31. August fand auf der IGA Berlin 2017 die Veranstaltungsreihe „Digitalisierung im Grünen“ statt. Dieses Talkformat ist in Kooperation mit der re:publica und IGA Berlin 2017 entwickelt und monatlich durch radioeins live im Internet gestreamed worden. UnternehmerInnen aus der digitalen Startup- und analogen Kreativ-Szene, BloggerInnen, QuerdenkerInnen und StadtentwicklerInnen national wie international diskutierten während der IGA einmal monatlich u.a. über neue digitale „Helfer“, die unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Bewegung in der Stadt beeinflussen. Mit dabei waren u.a. IPGarten, Naturkundemuseum Berlin (Naturblick-App) TopFarmers, HortiPest (App), Coconat a workation retreat, Simon Kowalewski etc. Ins Leben gerufen wurde das Format durch Jeannine Koch (Leitung Marketing & Kommunikation) und Andreas Gebhard (Gründer und Geschäftsführer re:publica).

Handelt es sich um ein Publikums- oder eine Fachveranstaltung?

Das Veranstaltungsformat ist ein Zwitter. Es richtet sich ans interessierte Fachpublikum, also an die Digital Nerds, genauso wie an den unbedarften Endverbraucher, der bereits heute wie selbstverständlich Apps wie Plantnet oder ganz simpel auch einfach nur Google Maps etc. nutzt. Das Ziel war es, den Menschen ein Gespür dafür zu geben, wo die Reise zukünftig hingeht – wie eine digitale Bewirtschaftung eines Gartens aussehen kann (IPGarten), der dann dennoch am Ende analog geerntet wird. Diese und viele andere publikumsnahe Themen wurden in fünf gemeinsamen Veranstaltungen verhandelt.

Inwiefern ist/war die Veranstaltung erfolgreich oder neuartig?

Dieses Format als solches gab es auf einer Gartenausstellung noch nie – weder vom Aufbau , noch von der inhaltlichen Ausrichtung her. Die Verknüpfung Gartenschau und re:publica erklärt sich auch nicht von selbst, man muss sie plastisch machen und die Geschichten dazu erzählen. Auch für die re:publica war dieses Format neuartig. Eine „Veranstaltungsreihe“ wie diese wurde zuvor noch nicht umgesetzt. Das Format umklammerte sowohl die Eröffnung der IGA am 13. April als auch die re:publica 2017 und stellte zwischen beiden Groß-Events in Berlin eine einzigartige Brücke dar. Der Zuschauerzuwachs vor Ort wurde stetig spürbar. Saßen anfangs viele bekannte Gesichter im Publikum, konnten mit der Zeit immer mehr Neugierige aber auch gezielt für die Veranstaltung „angereiste“ Gäste ausgemacht werden. Formate wie diese müssen sich entwickeln und wachsen, um eine Bekanntheit und Relevanz zu erzielen. Uns ist es gelungen mit den ersten fünf Veranstaltungen einen Aufschlag zu machen, der über die Grenzen des Veranstaltungsortes hinaus im Netz Sendung für Sendung gestreamed wurde. Unsere Gäste der Reihe waren auch gleichzeitig Speaker auf der re:publica 2017 und diese wurden überdies zu Interviews zu radioeins im Vorfeld einer jeden Veranstaltung geladen und konnten ihr Projekt einem noch größeren Publikum vorstellen.

Ausblick: Wie geht es weiter?

Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung! Die IGA endet am 15. Oktober – die re:publica jedoch findet jedes Jahr im Mai statt. Das Gelände rund um die IGA (Gärten der Welt) werden auch weiterhin erhalten bleiben und könnten ggfs. als Austragungsort weiterer Veranstaltungen dieser Reihe dienen. Erste Gespräche hierzu werden noch in diesem Jahr geführt. To be continued.

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