AN EINEM TISCH

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Oft führen wir die besten Gespräche bei einem guten Abendessen und einem Glas Wein. Wir kommen uns dabei näher, lernen uns kennen, teilen uns mit. Im Gespräch finden wir zu anderen Menschen, aber auch zu unseren eigenen Gedanken. Wir lernen zu verstehen.

Nicolas Flessa (Journalist), Hammed Khamis (Blogger), Maged Haddad (Student), Asal Dardan (Kulturwissenschaftlerin), Nedal Haddad (Orthopädiemechaniker)

 

Bei einem jährlichen Abendessen in Berlin bringen seit 2015 die Kulturwissenschaftlerin Asal Dardan, ORBANISM-Mitgründerin Christiane Frohmann und die Journalistin Michaela Maria Müller Menschen zusammen, um mit ihnen über Migration, das Ankommen und Leben in Europa und Deutschland, über Identität, Heimat und Exil zu sprechen. Sie laden Menschen ein, die teils gerade erst, teils vor langer Zeit Erfahrungen mit Flucht, Migration und Exil gemacht haben.

 

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Achim Engelberg (Publizist), Khaled Barakeh (bildender Künstler), Lydia Ziemke (Theaterregisseurin), Tahera Hashemi (Schauspielerin), Michaela Müller (Autorin), Armin Mobasseri (Filmemacher), Anna Dushime (Journalistin)

 

„Wir bieten Raum für persönliche Erfahrungen und machen zugleich den Versuch, die gegenwärtigen Debatten aufzugreifen und zu erweitern. Wo es sich machen lässt, werden die werkstattähnlichen Gespräche aufgenommen, transkribiert, gebloggt oder auf andere Weise veröffentlicht. Wir hoffen so, in einfacher und zugänglicher Form etwas zu dem in unseren Augen drängendsten Thema der Gegenwart beitragen zu können. Wichtig ist für uns, den öffentlichen Blick auf Geflüchtete, die zu häufig nur als Opfer wahrgenommen werden, zu erweitern, ohne dabei eindimensionale und gefällige Erfolgsgeschichten zu erzählen. Wir möchten die ambivalenten Aspekte, die guten wie auch die schlechten Seiten einer Flucht nach Europa und eines Exils in Deutschland beleuchten und vermitteln.“

Asal Dardan (Kulturwissenschaftlerin), Nedal Haddad (Orthopädiemechaniker), Michaela Müller (Autorin), Anna Dushime (Journalistin)

 

An einem Tisch wird in Berlin im Restaurant Themroc in der Torstraße veranstaltet: „Es wirkt wie ein privates Wohnzimmer, gemütlich, familiär und ein wenig unaufgeräumt. Im Themroc gibt es keine Speisekarte sondern ein täglich neues Menü, das die wechselnden Köche festlegen. Im Themroc arbeiten vor allem Ausländer/innen und Exilanten, was sowohl die Atmosphäre wie auch das Essen prägt. Es ist ein Berliner Ort, widersprüchlich und schön.“

Im Oktober 2017 findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut ein internationaler Tisch in Lund, Schweden statt.

Aus einem An-einem-Tisch-Abendessen hervorgegangen ist das Buch von Hammed Khamis, I AM NOT ANIMAL. Die Schande von Calais.