Diana Knodel im Programm:

Digitalisierung der Bildung. Demokratisierung oder Ausgrenzung?

Vor wenigen Wochen forderte der Schriftsteller und Übersetzer Mathias Énard eine Erotik des Wissens. In ihr sieht der diesjährige Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung ein geeignetes Mittel gegen die Abschottungstendenzen unserer Zeit.

Ist Bildung tatsächlich der Schlüssel zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe? Werden wir eine Demokratisierung von Wissen erleben oder wird sich die Trennung in „Digital Natives“ und digitale Analphabeten verfestigen?

Am 31. Mai möchten wir mit unseren Podiumsgästen und Ihnen über die Frage sprechen, was Bildung und Erziehung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten können. Sorgt die Digitalisierung der Bildung für mehr soziale Gerechtigkeit oder vertieft sie die Bildungsungerechtigkeit unserer Gesellschaft?

Podiumsgäste:
Prof. Dr. Gesche Joost, Design Research Lab, Universität der Künste Berlin
Dr. Diana Knodel, Gründerin und Geschäftsführerin von AppCamps Hamburg
Prof. Dr. Rolf Lankau, Medien und Informationswesen, Hochschule Offenburg
Moderation: Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter Forschung aktuell, Deutschlandfunk

EINTRITT FREI.