Andreas Wirsching im Programm:

Das Historische Quartett III

Für die dritte Ausgabe des Historischen Quartetts haben die HistorikerInnen Ute Daniel, Martin Schulze Wessel und Andreas Wirsching den Literaturkritiker Jens Bisky aus Berlin eingeladen (Süddeutsche Zeitung).

Vorgestellt und kontrovers diskutiert werden diesmal:

  • Jürgen Osterhammel: »Die Flughöhe der Adler« (Verlag C.H.Beck)
  • Martin Aust: »Die russische Revolution. Vom Zarenreich zum Sowjetimperium« (Verlag C.H.Beck)
  • Herlinde Pauer-Studer, David Vellemann: »Weil ich nun mal ein Gerechtigkeitsfanatiker bin. Der Fall des SS-Richters Konrad Morgen « (Suhrkamp Verlag)
  • Götz Aly: »Europa gegen die Juden« (S. Fischer Verlag)

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung von ARD-alpha für die Sendung Denkzeit mitgeschnitten wird.

Veranstalter: Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Ludwig-Maximilians-Universität München, Collegium Carolinum, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 7.-

DER SPIEGEL live – Was die Populisten so gefährlich macht

US-Präsident Donald Trump schockiert die Welt: Er attackiert die Justiz und die freie Presse, brüskiert Nachbarn und ethnische Minderheiten. Aber auch in Europa breitet sich der neue Populismus aus: Parteien wie die AfD in Deutschland, der Front National in Frankreich und die niederländische Freiheitspartei des Geert Wilders predigen einen radikalen Nationalismus.

Gab es das alles nicht schon einmal, damals in den dreißiger Jahren in Europa? Wie gefährdet sind die parlamentarischen Demokratien heute? Was können wir aus dem Versagen der europäischen Eliten im Kampf gegen den Faschismus lernen?

Darüber diskutiert der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München und Berlin, Professor Andreas Wirsching, mit SPIEGEL-Autor Martin Doerry und Katharina Koerth, Studentin.